Klänge des Himmels

Kulturhaus Karlshorst

Zeremonialmusik des japanischen Kaiserhofs

 

Karten kosten 10, ermäßigt 6 Euro, mit BerlinPass 3 Euro. Kartentelefon 030 47595 06 10

 

Programm

Ichikotsucho-no-Netori, Karyobin-no-Kyu
Asakura-no-Netori, Asakura, Sonokoma-Agebyoshi
Banshikicho-no-Choshi
Konetori, Kitoku-no-Kyu
Karyobin-Netori, Konju-no-Jo, Ha

Mitwirkende

Hideaki Bunno // Gesang & Shō-Mundorgel
Naoyuki Manabe // Shō-Mundorgel & Wagon-Zither
Noriaki Ishii // Hichiriki-Oboe
Michinobu Katō // Fue-Querflöten

http://www.berlin.de/ba-lichtenberg/freizeit/kultur/kultur017.html

Mit „Gagaku“ bezeichnet man in Japan eine besondere Gattung instrumentaler und vokaler Ensemblemusik, die vornehmlich bei zeremoniellen und rituellen Anlässen am Kaiserhof, aber auch zur Ausgestaltung von Festen an shintoistischen Schreinen und buddhistischen Tempeln gespielt wird. Ihre Geschichte lässt sich über mehr als 1200 Jahre bis in die Nara-Epoche (710-794) zurückverfolgen. Damals orientierte sich der junge, noch im Aufbau befindliche Inselstaat an China und übernahm von dort auch zahlreiche Musikarten, Musikinstrumente und Tanzformen. In Japan wurden diese Traditionen zu einer spezifisch japanischen Darbietungskunst assimiliert, die sich unter dem Sammelbegriff Gagaku bis heute in lebendiger Praxis erhalten hat.

Hideaki Bunno (*1944) stammt aus einer solchen Familie, deren Geschichte sich 1300 Jahre bis in die Anfangszeit der japanischen Hofmusik zurückverfolgen lässt. 1959 trat er als Nachfolger seines Vaters in die Dienste des Kaiserhofs, wo er 50 Jahre als Gagaku-Musiker (zuletzt als musikalischer Leiter des Hoforchesters) wirkte. 1977 begründete er das Ensemble Jûnion-kai, das sich die Aufgabe stellte, nach neuen Möglichkeiten der Verbindung von Tradition und Moderne für die Gagaku-Musik zu suchen. 2009 wurde Hideaki Bunno für seine Verdienste mit dem Preis der Japanischen Kunstakademie ausgezeichnet.

Das Ensemble „Jûnion-kai“ spielt traditionelle Musikstücke auf den Gagaku-Instrumenten Ryûteki-Querflöte, Hichiriki-Oboe, Shô-Mundorgel und Wagon-Zither sowie zeitgenössische Kompositionen.

Im Jahr 1977 gründete der Japaner Hideaki Bunno das Ensemble „Jûnion-kai“. Er wirkte 50 Jahre lang als Gagaku-Musiker im Dienste des Kaiserhofs Japans – zuletzt als musikalischer Leiter des Hoforchesters. Hideaki Bunno und drei weitere Hofmusiker sind Anfang Juli auf Deutschland-Tournee und machen am 13. Juli in Berlin Station.

Die Gagaku Musiktradition ist eine der ältesten Japans, die im 8. Jahrhundert aus einer Synthese unterschiedlicher Musikstile entstand und als Zeremonialmusik des japanischen Kaiserhofs bis heute gepflegt und weitergegeben wird.

Das Konzert steht unter der Schirmherrschaft der Botschaft Japans in Berlin und findet in Zusammenarbeit mit dem Japanischen Kulturinstitut Köln, der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Berlin e.V. und dem Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin statt. Es wird von The Japan Foundation (Tokyo) gefördert.

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